Die Familie – Keimzelle der Gemeinschaft

Die Familie ist die kleinste Einheit einer menschlichen Gemeinschaft. Sie ist die Keimzelle der Nation.

Die traditionelle Familie bestehend aus Vater (eine männliche Person), Mutter (eine weibliche Person) und einem Kind oder mehreren Kindern, ist laut der meisten Parteien im Bundestag überholt und nicht mehr zeitgemäß. Ich werde die Positionen der einzelnen Bundestagsparteien anhand ihrer Wahlkampfprogramme aus dem letzten Jahr darlegen.

Vorab möchte ich etwas feststellen. Alleinerziehende Mütter und Väter haben meine volle Bewunderung und Hochachtung. Wir alle wissen, dass das Leben kein gerader Weg ist. Vielmehr gleicht er einer Serpentinenstraße, manchmal einem Irrgarten. Beziehungen können aus den verschiedensten Gründen auseinander gehen oder ein Elternteil erkrankt schwer oder stirbt gar. Alleinerziehende führen oftmals ein entbehrungsreiches Leben und werden nur unzureichend von staatlicher Seite unterstützt.

Man kann feststellen, dass einzig die AfD noch zum traditionellen Familien- und Ehe-Bild steht. Alle anderen Parteien sind entweder sehr unklar oder gar konfus in ihren Vorstellungen. Eins aber haben CDU/CSU, SPD, FDP, B90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE gemeinsam – ein klares Bekenntnis zur traditionellen Familie und Ehe fehlt.

Die CDU/CSU schreibt den Familien kein bestimmtes Familienmodell vor.
Was will man uns damit sagen?
Natürlich sind Ehe und Familie besonders zu schützen, insofern hat man die konservativen Wurzeln noch nicht verkümmern lassen.

Für die Sozialdemokraten ist Familie überall dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.
Soll wohl heißen der Pilot des Ferienfliegers, der zweifelsohne die Verantwortung für Leib und Leben seiner Passagiere hat, ist das kurzzeitige Familienoberhaupt.
Weiter heißt es die Familien sind die Ehe zwischen Mann und Frau, alleinerziehende Mütter und Väter, Patchworkfamilien und natürlich gleichgeschlechtliche Paare.
Nach der Ehe für alle, nun die Familie für alle.

Unbestimmt wie immer bleiben die Liberalen. Sie sind der Meinung, dass der Staat und die Gesellschaft Glück nicht verordnen können.
Will sagen was?
Klare Position beziehen sie bei der Ehe. Die ist nämlich für alle da.

Nun komme ich zu meiner „Lieblings-Partei“ Bündnis`90/DIE GRÜNEN, ihr verschrobenes Weltbild und ihre, Deutschland verachtenden Positionen, sind ja hinlänglich bekannt.
Auch für sie ist, wie für die SPD, Familie da wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Dabei ist es egal, ob die Eltern verheiratet sind, oder es sich um Alleinerziehende, Patchworkfamilien- oder Regenbogenfamilien, sie schaffen es immer wieder, jetzt haben sie mir den Begriff Regenbogen auch noch madig gemacht. Regenbogenfamilien sind gleichgeschlechtliche Paare, nur zur Erklärung.
Stellt sich mir nur noch die Frage, wer hat von wem abgeschrieben? Die SPD von den GRÜNEN oder umgekehrt?

Kommen wir nun zur LINKEN, ehemals PDS bzw. SED, in alter linker Tradition hat man teilweise „revolutionäre“ Ansichten und Vorstellungen.
Natürlich befürwortet man die gleichgeschlechtliche Ehe inklusive Adoptionsrecht. „All-inklusiv“-Familie sozusagen.
Man geht aber noch weiter. Perspektivisch sollen Ehe und Familie durch ein System der Wahlverwandtschaft ergänzt werden.
Besonders geschützt und gefördert werden sollen alle, die mit Kindern oder Pflegebedürftigen zusammenleben.
Eines ist aber auch immer sicher, wenn Linken eine Idee haben, es wird immer etwas kosten. Denn es geht noch weiter.
Für Lesben und Single-Frauen soll die künstliche Befruchtung möglich werden, natürlich kostenlos. Heißt alle bezahlen, damit einige Mama spielen können und Kondome sollen zukünftig von der Krankenkasse bezahlt werden. Könnte also teuer werden.

Wir sehen, nicht nur dass die Nationalstaaten abgeschafft werden sollen, nein, auch die Keimzelle der Nationalstaaten, die traditionelle Familie soll auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt werden. So ist anscheinend der Plan.