Ist die Übertragung des historischen Nationalsozialismus in die heutige Zeit sinnvoll?

Der historische Nationalsozialismus hatte 2 Komponenten, die man als fehlerhaft einstufen kann:

1. Chauvinismus

Chauvinismus ist die gewaltsame und übersteigerte Form des Nationalismus, die Überbetonung des Eigenen bei gleichzeitiger Ablehnung und Verachtung des Fremden.

Hierzu zählen beispielsweise Juden. Hier vor allem Zionisten, die Nichtjuden ohnehin aufgrund der Buchreligion als minderwertige Gojim, also Vieh, betrachten und sich als die Auserwählten sehen.
Genauso eben der Chauvinismus beim Thema Ariosophie nach von Liebenfels, den Tschandalen, also „Untermenschen wie Juden und Neger“ auf der einen Seite und arische Götterelektronen auf der anderen Seite und dem Kolonialismus des 19. Jahrhunderts, bei dem die minderwertigen Untermenschen unterdrückt und herabgesetzt werden als auszubeutende Sklaven oder eben besagte Untermenschen auszurottende Todfeinde sind.

Jenes chauvinistische Element der Kolonialzeit und der Ariosophie, die in der Thule-Gesellschaft als Vorläufer der späteren NSDAP Einzug hielt, prägte den historischen NS natürlich mit. Das waren übernommene Traditionen aus dem vergangenen Jahrhundert.

Die Nationalsozialistische Weltanschauung hingegen, so wie wir sie heute im 21. Jahrhundert und neuen Jahrtausend betrachten sollten, ist eine durch und durch biologische Lebensanschauung, das alles Leben im ökologischen Zusammenhang sieht. Im organischen Kreislauf der ewigen Naturgesetze unterworfen. Neben der Tier- und Pflanzenwelt hat die menschliche Natur Vielfalt erschaffen in Menschenart, Menschenschlag, Sprache und Mundart.

Die Natur erschuf Rassen und Völker, das heißt Menschen gleicher und erbverwandter Gattung. Diese gilt es zu erhalten, zu entfalten und im evolutionären Sinne zur bestmöglichen Reife durch Hochzucht zu bringen.

Der NS ist die Verschmelzung von Nationalismus als Wille und stolzes Bekenntnis zur eigenen Nation durch eine politisch völkische Willensgemeinschaft, und Sozialismus als Wille und gemeinwohlorientiertes Bekenntnis zur solidarischen Gemeinschaft.
Der NS ist somit weltanschaulich der Wille und das Bekenntnis zur Volksgemeinschaft.

Der Nationalismus als eine Grundsäule des NS, liebt und betont das völkisch Eigene und achtet das völkisch Fremde.

Daher ist Nationalismus gut und im Einklang mit anderen Nationen in gegenseitigem Respekt zu bringen. Chauvinismus hingegen stellt sich von vorne herein feindlich gegenüber dem Fremden auf.

2. Imperialismus

In Bezug zum Kolonialismus beschreibt der Imperialismus das Fremdherrschaftsstreben auf andere Länder. Amerikanismus, Panslawismus mit Beispiel der Sowjetunion und Pangermanismus mit dem Großgermanischen Weltreich, sind solche Erscheinungen. Das Schlagwort vom „Lebensraum im Osten“ und die Germanisierung des slawischen Lebensraumes gehören dazu.

Geschichte ist aber immer aus der Geschichte heraus zu betrachten. Daher muss festgestellt werden, dass der historische Nationalsozialismus in Begriff eines Reifeprozesses war, der erst allmählich die chauvinistische Spreu vom nationalsozialistischen Weizen trennen konnte. In den 6 Jahren Friedenszeit unter nationalsozialistischer Regentschaft wurde mehr geschaffen und weltweit ein bleibender, positiver Eindruck hinterlassen, als es der Hochfinanz und den antideutschen Kriegstreibern lieb war. Das ist aber ein anderes Thema.

Soweit erst mal zum historischen Nationalsozialismus, der allein durch diese beiden ideologischen Komponenten, nicht 1:1 kopiert werden sollte.
Eine Kopie ist ohnehin immer minderwertiger und von schlechterer Qualität als das Original.

Der historische NS ist aus der Geschichte heraus entstanden zu betrachten:
Die Ausgangslage analysiert von damals und heute führt unweigerlich zu dem Ergebnis, dass es unmöglich 1:1 umsetzbar ist, geschweige denn übernommen werden sollte. Das scheiterte schon zu Zeiten Michael Kühnens in den 70ern, der ja eben genau die Aufhebung der NS-Verbotsgesetze offen forderte. Das war vor fast einem halben Jahrhundert.

Da wollen wir wieder anknüpfen?

Wir müssen diesmal intelligent und strategisch vorgesehen, wie es jeder gute Feldmarschall tun würde.

Die Ausgangslage grob umrissen:

1.) Die Liebe und das Bekenntnis zu seinem eigenen Volk war damals ein Selbstverständnis. Warum?
Nationalismus ist die starke Betonung des völkisch Eigenen zur Abgrenzung gegen das Fremde im Augenblick der Gefahr. Gefahr als Sorge, weil das Eigene angegriffen wird oder droht unterjocht und überfremdet zu werden. Bis 1945 hatten alle Generationen Europas schon immer einen Krieg miterlebt.

Krieg schweißt das Eigene zusammen im Kampf gegen einen gemeinsamen Feind. Den Rest erledigt die Propaganda im Bewußtsein der „Psychologie der Massen“.

2.) Das gemeinsame Erleben, Durchmachen und Durchkämpfen eines Krieges gegen einen gemeinsamen, sichtbaren Feind.

Die daraus sich entwickelte Frontkameradschaft, die die Männer gestählt hat in Willen und Entschlossenheit, täglich geprüft in kameradschaftlicher Hilfe und unbedingter Zuverlässigkeit, geprobt in Mut und Tapferkeit ums Überleben wollen, wurde zum Fundament für die Idee der Volkskameradschaft, der Volksgemeinschaft. Wir sind das Volk. Da steht der gemeinsame Feind. Schwarz – Weiß. Klare Linien. Klare Feinde. Geradliniger Menschenschlag mit unbändigem Willen und im Krieg gestählter Kampfentschlossenheit.
Was für ein charakterstarker Menschenschlag aus jenem großen Krieg der Völker 1918 kam, war demnach also bei weitem eine ganz andere Generation als die heutige.

3.) Freiheit der Rede und Meinungsäußerung
Jeder nach dem großen Krieg konnte sich hinstellen und nach eigenem Gutdünken und ideologischer oder weltanschaulicher Ausrichtung heißdeutsch Klartext reden, gegebenenfalls über die Juden schimpfen oder demagogisch agieren ohne befürchten zu müssen, Jahre dafür in Gesinnungshaft zu verbringen.

4.) Bis an die Zähne bewaffnet
Die Ausgangslage nach 1918 war auch jene, dass sich die zurück gekehrten Frontsoldaten samt Uniform und Gewehr etc. in Freikorps u.ä. zusammenschlossen, um nun den sichtbaren inneren Feind notfalls mit Waffengewalt bekämpfen zu können. Die Reichswehr war durchgängig national gesinnt und meist auf dessen Seite. Nicht zuletzt Hindenburg. Selbst der Führer der NSDAP wurde vorzeitig nach dem Putschversuch mit Ludendorff entlassen aufgrund „vaterländischer Gesinnung“.

Hier schließt sich der Kreis zu Punkt 1, der Liebe zu seinem eigenen Volk.

5.) Massenaufmärsche, ungestörte Propaganda, gemeinsame Erkennungszeichen
Die historischen Nationalsozialisten durften uniformiert auftreten. Aufmarschieren mit dem heiligen Zeichen ihres Glaubens an eine neue Deutsche Zukunft in einem großen Alldeutschen Reich. Sich deutsch grüßen, gemeinsame Lieder durch die Straßen mit Trommel und Fanfaren singen, und hatten dementsprechend eine hohe Anziehungskraft und ein hohen Wiedererkennungswert, was unbedingte Voraussetzung für Eigenwerbung ist. Das weiß heute bspw. jedes Unternehmen, das etwas von „Marketing“ versteht.
Folgender 6. Punkt der Vollständigkeit halber zur Beschreibung der Ausgangslage damals und heute.
Keiner soll hungern, keiner soll frieren und das Schanddiktat von Versailles.

Nach verlorenem Krieg froren und hungerten nicht wenige Volksgenossen zu Zeiten des nun errichteten Weimarer Systems.

Das von Erfüllungsgehilfen und Juden unterzeichnete und gutgeheißte Diktat von Versailles schweißte das „am Boden liegende Volk“ unweigerlich zu einer Einheit als Nationalem Widerstand zusammen. Selbst die Reichsregierung unter Stresemann forderte die Deutschen im als Provokation vorrangig von Negerfranzosen besetzten Rhein- und Ruhrgebiet zum „passiven Widerstand“ auf.

Also wieder die ähnliche Situation: Gemeinsamer, sicht- und spürbarer Feind. Wir gegen sie.

7.) Neue erschienene Bücher und Schriften erregten öffentliches Aufsehen.

Um die Jahrhundertwende und bis über die 1. Weltkriegszeit hinaus erschienen Bücher, die in der belesenen Öffentlichkeit Deutschlands und auch Europas für Aufsehen und Gespräche sorgten:
Die Zionistischen Protokolle, Chamberlains Werke „Über die Ungleichheit der menschlichen Rassen“, Gobineau’s Abhandlungen zur Rassenthematik, Sebottendorff’s Thule-Gesellschaft, Mathilde Ludendorff als einflußreiche Frau des Weltkriegsgenerals, Liebenfels Ariosophie, Mein Kampf uvm.

8.) Internationale Ereignisse von weltpolitischer Bedeutung.

Am 23.12.1913 Gründung der jüdischen Privatbank FED.
1917: Die von hauptsächlich Juden wie Trotzki, Lenin u.a. durchgeführte Oktoberrevolution der Bolschewiki entmachtete und ermordete die deutschverwandte Zarenfamilie und errichtete eine Gewaltherrschaft auf slawischem Boden. Die pseudowissenschaftlichen Thesen des Juden Karl Marx und sein Mordwunsch nach „Weltrevolution“, die Oktoberrevolution vom Juden Trotzki alias Bronstein und Co., die Tatsache, dass die Politkommissare fast durchgehend Juden waren, ebenso die jüdischen Novemberverbrecher und Rätestaatskommunisten wie Erzberger, Wirth, Eisner usw. genauso wie die deutsche, Weimarer Regierung an entscheidenden Machtpositionen Juden waren, Ebert war Reichspräsident, Stresemann war Reichskanzler, Rathenau war Reichsaußenminister. All jene Umstände bestätigten die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung in der erlebbaren Praxis.

Punkte 1 bis 8 zusammenfassend betrachtet boten also den idealen Nährboden und war nur die geschichtliche Folgerichtigkeit, ja historische Logik, dass die NSDAP als eine fühlbare Befreiung vom Joch von Versailles und dem erlebbaren Weltjudentum gefeiert wurde.
Als Sicherheits-, Recht und Ordnungsfaktor, der Ruhe hereinbringt und das Chaos vernichtet. Ganz im Gegensatz zu dem kläglichen Versagen der Weimarer Demokraten und ihren Notverordnungen oder den hochverräterischen Erfüllungspolitikern.

Die Ausgangslage für den historischen Nationalsozialismus ist zweifellos eine vollkommen andere als die heutige. Jeder genannte Punkt bestätigt das.

Allein von dieser Warte her kann und sollte man es nicht 1:1 umsetzen.

Wie ist heute die Ausgangslage? Überwiegend gegenteilig.

Dies jedoch in einem weiteren Artikel.