Der politische Kampf

Wir leben in einer Zeit, in der sich politischer Erfolg nicht daran messen lässt, wie viele Bücher wir gelesen haben oder welchen Diskurs wir geführt haben. Diesen Kampf haben wir vor Jahrzehnten verloren. Unser Kampf ist heute kein intellektueller mehr, sondern ein territorialer und revolutionärer. Politischer Erfolg lässt sich heute, wo die Bewegung einen neuen Höhepunkt des Scheiterns erreicht hat, nur noch an erkämpften Freiräumen messen. Befreite Gebiete, in denen eine neue Generation Nationalsozialisten für den bevorstehenden Kampf heranwachsen kann. Lokale Anlaufstellen, die den Kameraden als Basis und zweites Zuhause dienen, als Festung, als Jugendclub und als Schule. Wir brauchen eine Bewegung, welche sich nicht mehr fragend umschauen muss, wenn man ihr auf den Zahn fühlt. Wir brauchen klare Ziele, eine Führungsstruktur, welche dem Namen der Nationalsozialisten gerecht wird, ein klar formuliertes Ideal welches keine Fragen offen und keine Diskussion zulässt und eine zum Kampf bereite Bewegung, die ohne zu zögern alles tut, was notwendig ist. Wir haben genug von Leuten, die über die Zukunft unseres Volkes Tag für Tag philosophieren. Wir brauchen Leute, die den Kampf austragen, weil sie ihn im Herzen haben und weil ihr Gewissen sie zur selbstständigen Aktion zwingt.

Die Rechten in Deutschland samt angehängter NS-Bewegung sind überholt und begehen inklusive der neuen Rechten dieselben Fehler, die sie schon immer begangen haben. Man stützt sich auf komplett irrelevante Thesen wie das „Overton-Fenster“ und versucht einen metapolitischen (also verlorenen!) Krieg gegen ein bürgerliches System zu führen, welches sich keine Rettung herbeisehnt. Nach Logik der Rechten, muss man nur die seit jahrzehnten etablierten moralischen Vorstellungen der Gesellschaft nach rechts kippen, um seinen Einfluss in einem korrupten System zu erhöhen. Abgesehen davon, dass unsere Feinde diese Meinungsmache seit den 70ern betreiben und daher nahezu perfektioniert haben, spielt die Zeit gegen unser Volk. Wir haben nicht noch mal 40 Jahre um eine gesellschaftliche Meinung zu korrigieren. Und wir haben auch kein Interesse daran. Denn ein politisches System, welches einen winzigen Teil unserer Forderungen erfüllt, raubt uns damit ein Stück unserer Existenzberechtigung, und ist immer konterrevolutionär. Wir brauchen keine rechte aber degenerierte Gesellschaft, wir brauchen ein Volk welches die Konsequenzen seiner eigenen Degeneration bis zum Äußersten zu spüren bekommt. Denn nur auf diesem Weg ist eine Revolution denkbar.

Um das Argument vorweg zu widerlegen, dass wir doch die Bürger hinter uns brauchen: eine revolutionäre Bewegung gewinnt dann Massen für sich, wenn eine Alternative zum aktuellen System unabdingbar notwendig ist. Eine politische Bewegung setzt mit seiner Propaganda auf die emotional gesteuerte Entscheidung der Masse, wobei Werte wie Moral und Ethik nicht mehr so relevant sind, wie in vorrevolutionären Zuständen, also der heutigen Zeit. Die SA zählte im Jahr 1930 gerade mal 60.000 Mitglieder und begeisterte mit ihren anti-bürgerlichen, militanten und territorialen Verhalten 60.000.000 Deutsche. Während der Maidan-Revolution in der Ukraine waren es 100.000 Demonstranten, von denen der überwiegende Teil in bekannter PEGIDA Manier Lieder sang und Kerzen anzündete. Der deutlich kleinere Teil der Demonstranten leistete die wirklich revolutionäre Arbeit, bestehend hauptsächlich aus militanten Nationalisten und ambitionierten Jugendlichen. So läuft jede Revolution ab. Wenige Männer mit dem richtigen Ideal und dem Wissen, wie man mit dem Bürgertum umgeht, sind weitaus effektiver als eine große Gruppe von Menschen, die dem Bürgertum hinterherläuft um es zu beeinflussen. Das Bürgertum kennt die Richtung in die es läuft nicht, die Masse ist nicht in der Lage dies gänzlich zu erfassen. Und so landet jeder, der hinterherläuft in der gleichen Sackgasse. Wir werden niemandem hinterherlaufen, wir geben die Richtung vor. Und wenn wir das richtig machen, folgt uns die Masse von ganz alleine.

—Gastbeitrag von REVOLT NS—