IDEALISMUS UND MATERIALISMUS – Teil 1

Unsere Ideale unterscheiden uns von euch!

ZUM GELEIT

Wir wären sehr oberflächlich denkende Menschen und politische Kämpfer, wenn wir die Globalisierungswelle nur als Auswirkung des weltweit vordringenden Kapitalismus beschreiben und untersuchen würden.
Aber wer uns kennt, der weiß, dass wir sehr kritische und tiefgründige Menschen sind, die die universalen Naturgesetze der Kausalität noch kennen und anwenden können, ganz zum Verdruss des noch bestehenden EU-Völkermordsystems.

ZWEI DIAMETRALE GEISTESHALTUNGEN

Idealismus und Materialismus, beide Begriffe können inhaltlich in ihren Bedeutungen nicht gegensätzlicher, nicht unterschiedlicher sein. An ihnen kann man messen, ob ein Mensch von Größe und Charakter ist oder ob er eine niedere, ichbezogene Gesinnung hat. Doch klären wir zunächst einmal die Bedeutung beider Wörter.

Was ist MATERIALISMUS?

Die Anbetung eines leblosen Stoffes und der gefühlsleere Kult um einen toten Gegenstand werden von Materialisten höher bewertet, anstatt seelisch-kulturelle Werte und geistige Kräfte zum idealistischen Höchstwert des gemeinschaftlichen Lebens zu erheben. Materialismus ist das individuelle Streben nach persönlichem Lebensgenuss ohne kulturelle Ziele, also Hedonismus und Nihilismus als einzige Maxime des Lebens.

Nihilismus wiederum bedeutet die Verneinung aller gemeinschaftstragenden Werte. Ichbezogenheit und Werteverneinung, das sind Erscheinungsformen eines dekadenten Zeitalters, wie es schon der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche vorhersah und wir heute erleben, ja erleiden müssen.

Was können solche toten, materiellen Dinge sein?

Geld, teure Autos, kostbarer Schmuck, Yachten, technische Geräte wie Funkfernsprecher
oder neueste Flachbildfernseher, Markenkleidung usw. Jeder kennt es. Jeder besitzt etwas davon. Armselig aber derjenige, der einzig darüber seine Persönlichkeit definiert.

Ist unsere (vom System erzeugte Konsum-)Gesellschaft materialistisch?

Die Triebfeder des Materialismus ist der bis ins maßlose gesteigerte Eigennutz, der Egoismus und seine niederen Triebe und Unarten im Menschen. Definieren wir den Eigennutz, so können wir sagen, dass die Eigennützigkeit jene menschliche Eigenschaft ist, welches den eigenen Vorteil in den Mittelpunkt aller Überlegungen und Handlungen stellt. An sich ist es eine natürliche Erscheinung, wenn diese menschliche Eigenschaft im Sinne des Gemeinschaftslebens sozialverantwortlich eingewebt ist.
Der materialistische Geist sucht im Menschen hingegen immer die niederen Triebe, die in der Selbstbezogenheit und Ich-Sucht ihre Wurzeln haben und übersteigert diese noch maßlos um ihrer selbst willen, damit der Materialismus sich ernähren und überleben kann.
Überindividualität also. Das eigene Ich steht höher, als das Wir-Gefühl, in das man schicksalhaft hineingeboren wird, aufwächst und sich Familie nennt. Im größeren Sinne dann das Volk und die Ethnie.